Archiv für den Tag: September 9, 2016


Stefano Bennis kleiner Erzählband „Die Pantherin“ Mailand – Einst schrieb er Gags für den Komiker Beppe Grillo. Doch die Italiener haben Stefano Benni längst als einen ihrer vielseitigsten Autoren kennen und lieben gelernt. In Bologna 1947 geboren gehört er auch zu den im Ausland erfolgreichsten Erzählern und Lyriker des Landes mit weltweit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren seiner Bücher. Spielerisch wechselt er die Genres zwischen Science-Fiction und Satire, Märchen und Comic, zwischen Literatur, Theater, Film und Journalismus. In seinem jüngsten auf Deutsch bei Wagenbach erschienenden Band „Die Pantherin“ ist er zur Novelle zurückgekehrt. (Die italienische Ausgabe kam 2014 unter dem Titel „Pantera“ bei Feltrinelli heraus.)

DARK LADY UND KORALLEN NIXE


Carl Wilhelm Macke: Über den Dichter Biagio Marin aus Grado Ich, um zu geben nur Worte hab ich bereit nur das Gedicht das Atemkleid. Die hab ich gebreitet über die Insel ein tiefblauer weiter beständiger Himmel. Dann wehte der Jahreswind der Nord oder West das Sein bleibt nicht fest und sie schwinden. (1) Ferrara/München – Wie entdeckt man eigentlich Dichter und ihre Gedichte? Zum Beispiel auf Umwegen über die Werke anderer Schriftsteller, wo man zum ersten Mal den Namen eines unbekannten Dichters liest. Die lange Reise von Claudio Magris entlang der Donau („Biographie eines Flusses“, München, 1988) endet mit einem Zitat, das mich neugierig gemacht hatte. „Mach, daß mein Tod, Herr“, heißt es in einem Vers von Biagio Marin, „sei wie das Fließen eines Stromes in t’el mar grando, in das große Meer“.

DIE VERZAUBERUNG IST LANG