Leonardo


Eine Ausstellung im Mailänder Palazzo Reale (16.4.-19.7. 2015) Mailand und Leonardo, das ist eine Erfolgsgeschichte, die über zwei Jahrzehnte lang dauerte. Mit 29 Jahren verließ Leonardo da Vinci seine heimatliche Toskana und ging im Jahr 1481 an den Hof von Ludovico Sforza, wo er vor allem als Ingenieur, Erfinder und Architekt Maschinen, Waffen und Festungsanlagen entwickelte und sich mit wissenschaftlichen Fragen von der Biologie bis zur Mathematik auseinandersetzte. Er war zudem als Musiker und Ausrichter von Festveranstaltungen höchst geschätzt. Aber auch als Maler und Bildhauer vermehrte er den Ruhm seines Herren – und seinen eigenen, wie etwa die ungeheure Nachwirkung der Darstellung des Abendmahls belegt. In den kriegerischen Wirren der Renaissancezeit verließ Leonardo Mailand 1499, kehrte aber nach Aufhalten in Mittelitalien für gut sechs Jahre wieder dorthin zurück.

DEN GANZEN LEONARDO IM BLICK


Mailand, das Design und sein Netzwerk – eine Spurensuche Mailand (23.2.2012). Design in Mailand also. Blitzlichtartig tauchen Namen auf. Alessi und Kartell, Cassina und Armani. Designer gründen Firmengruppen, Industriebetriebe stützen sich auf die Kreativität ihrer Architekten. Mode- und Produktdesign sind in einem regen Austausch begriffen. Mailand (1,3 Millionen Einwohner in der Stadt, 5 Millionen im Großraum) ist eine Stadt voller Bewegung und Konkurrenz. Jede gute Idee stößt hier auf bessere Alternativen. Rund 12.000 Architekten haben sich in der Stadt niedergelassen. Mehr als 7000 Menschen teilen sich ein Quadratkilometer Fläche, enger geht es in Italien nur noch in Neapel zu. Und weitere 900.000 Menschen pendeln jeden Tag in die lombardische Wirtschafts- und Finanzmetropole ein, die zugleich Europas größter Messeplatz ist. Dazu gehört auch der Salone del Mobile, die Möbel- und Einrichtungsmesse, die die Stadt jedes Jahr im April in einen wahren Design-Taumel versetzt. Einige Veranstaltungen des Fuorisalone in den Showrooms, Werkstätten und open studios der Architekten und Hersteller außerhalb des Messegeländes haben inzwischen chaotische Formen einer Kirmes angenommen. Ein Shoppingparadies für gefüllte Brieftaschen Den Rest des Jahres bleibt Mailand ein Shoppingparadies eher für Träger gefüllte Brieftaschen. Die vielen Boutiquen und Showrooms präsentieren die Objekte der Begierde, als sei die ganze Stadt […]

VOM LÖFFEL BIS ZUR STADT