Umberto Eco


Mailand. An Ehrungen fehlt es einem Umberto Eco sicher nicht. Dennoch hat er mit sichtbarem Vergnügen die Verleihung des Titels eines Ehrendoktors der Universität Turin angenommen. Von der Universität, an der er 1954 mit einer Dissertation über Thomas von Aquin seine wissenschaftliche Laufbahn begonnen hatte. Es ist wohl insgesamt der 40. (oder bereits schon der 41.?) Ehrendoktor für den 83jährigen Wissenschaftler und Literaten. Der erste wurde ihm 1985 von der Katholischen Universität Löwen (Belgien) verliehen. In Turin bekam er den „h.c.“ jetzt für seine Verdienste um die „Kommunikation und Medienkultur der Universität“.

Umberto Eco gegen Twitter


Wissenschaftler, Literat und engagierter Intellektueller –  Manuskript eines Radio-Feature für NDR-Kultur (Januar 2007) zum 75. Geburtstag von Umberto Eco Anfangsmontage Musik O-Ton Coscia: Mi ero incuriosito, proprio in una viuzza qua vicino lì ho visto questo ragazzino con il violoncello. Zitator Coscia: „In einer Gasse ganz in der Nähe war das, da bin ich auf diesen Jungen aufmerksdam geworden, der ein Cello trug.” O-Ton Renate Eco: „Das war in Franfurt zur Buchmesse, da musste mein Mann sowieso hin, der war da für den Verlag tätig, da haben wir denn eben auch gleichzeitig geheiratet.“ Zitator Eco: „Ich gehe und hinterlasse dies Schreiben, ich weiß nicht für wen, ich weiß auch nicht mehr worüber: Stat rosa pristina nomine, nomine nuda tenemus.“ O-Ton Michael Krüger: „Ich weiß nicht, wer über mehr Sprache verfügt als er.“ O-Ton Furio Colombo: „Il nostro modo di essere di sinistra non aveva legami con il partito comunista che allora era così importante nella vita culturale italiana:“ Zitator Colombo: „Unser Linkssein hatte keine Beziehung zur kommunistischen Partei.“ O-Ton Inge Feltrinelli: „Er ist manchmal ein sehr melancholischer Mensch.“ Die Bibliothek Atmo Bibliothek mit Eco: La biblioteca è organizzata così: qui è la zona donne… Erzählerin: Nicht ohne Ironie führt Umberto Eco […]

EIN PIEMONTESICHES SCHNABELTIER