Tägliche Archive: Juni 4, 2018


Alberto Bonisoli, der der Fünfsternebewegung nahesteht, wurde zum Kulturminister der italienischen Regierung ernannt Mailand/ Rom – Italien hat eine neue Regierung und damit einen neuen Kulturminister. Auf den Schriftsteller Dario Franceschini von dem PD folgt der Bildungsfachmann Alberto Bonisoli, geboren 1961 in der Nähe von Mantua. Bonisoli, der in Mailand lebt, gilt als Experte für internationalen Erziehungsfragen und Design. Er stand zuletzt der staatlich anerkannten privaten Mailänder Universität der schönen Künste Naba (Nuova accademia di belle arti) vor, die mit ihren 3000 Studenten zum Network des weltweiten Bildungskonzern Galileo Global Education gehört. Galileo unterhält 32 Privatuniversitäten in 12 Staaten – in Deutschland unter anderem in Freiburg und München. Bonisoli hatte bereits in verschiedenen Funktionen dem römischen Kulturminister als Berater gedient und an der Wirtschaftsuniversität Bocconi unterrichtet. Er leitet außerdem seit 2013 eine Plattform zu Ausbildungsfragen im Bereich Mode.

DER NEUE


Ein Schrottauto belagert von Hunderten Spielzeugautos – „Perseverance of Regeneration“, so der Titel dieser Arbeit von Chen Zhen (Shanghai 1955 – Paris 2000) aus dem Jahr 1999. Der Mailänder Hangar Bicocca zeigt in seinen weiten Hallen 24 großformatige Installationen aus den letzten Lebensjahren des franko-chinesischen Künstlers. Kurator Vicente Todolì hat vor allem Arbeiten zusammengefasst, in denen Chen Zhen scheinbare Gegensätze wie Tradition/Moderne, Zentrum/Peripherie oder Spiritualität/Konsumismus kreativ nutzt. Chen Zhen Short-Circuits. Pirelli Hangar Bicocca, Mailand. Bis 21.2. Do-So 10.30-20.30 Uhr, Eintritt frei. Katalog Skira (in Vorbereitung). Kontakt: info@hangarbicocca.org oder tel. +39.02.6611.1573. Mehr Info hier. Einige Ausstellungen sind nur nach Online-Buchung zu besichtigen. Bergamo: Daniel Buren per Bergamo. Palazzo della Ragione. Bis 1.11. Bologna: Etruschi. Viaggio nelle terre dei Rasna. Museo Civico Archeologico. Bis 29.11. Brescia: Raffaello: alle origini del mito. Museo S.Giulia. Bis 6.1. Brescia: Juan Navarro Baldeweg – Architettura, pittura, scultura. Museo S. Giulia. Bis 5.4. Ferrara: XVII Biennale Donna Fotografia. Palazzina Marfisa d’Este. Bis 20.11. Ferrara: Tra simbolismo e futurismo. Gaetano Previati. Castello Estense. Bis 27.12. Florenz: Tomàs Saraceno. Aria. Palazzo Strozzi. Bis 1.11. Forlì: Ulisse. L’arte e mito. Musei San Domenico. Bis 31.10. Genua: Michelangelo – divino artista. Palazzo Ducale. Bis 14.2. Mailand: K. (Kippenberger, Welles, Froese). Fondazione Prada, Mailand. Bis 25.10. […]

Außerdem (eine kleine Auswahl)



Der Palazzo Ducale Genua zeigt Arbeiten mexikanischen Maler, die in den 1920er Jahren die Bewegung des Muralismo begründeten.  Genua (Palazzo Ducale bis 9.9.2018) – Im Eingangsraum der Ausstellung ist eine dynamische Pferde-Reiter-Darstellung von David Alfaro Siqueiros mit dem Titel „Zapata“ zu sehen. Der Titel verweist auf die Figur des mexikanischen Revolutionärs Emiliano Zapata, der 1919 ermordet wurde. Es ist eine Studie für eine Wandmalerei im Schloss Chapultepec, der ehemaligen Königsresidenz in Mexiko Stadt. Die Ausstellung México – La pittura dei grandi muralisti zeigt rund 70 Arbeiten von Diego Rivera, José Clemente Orozco und David Alfaro Siqueiros. Dazu kommen Fotos aus der bewegten Lebens- und Liebesbeziehung von Frida Kahlo und Diego Rivera.

DIE GROSSEN DREI