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EIN BATZEN GELD

Italien erhält aus EU-Töpfen fast 6 Milliarden Euro für die Kultur

© Cluverius

Geld für Wiederbelebung alter Ortskerne - Tavole (Provinz Imperia)

Mailand – Am EU-Aufbaufonds zur Wirtschaftshilfe in Pandemiezeiten partizipiert Italien mehr als jedes andere Land der Union: 191,5 Milliarden Euro plus eine Zusatzrate von 30 Milliarden, also insgesamt 221,5 Milliarden Euro sollen den kränkelnden Staat am Mittelmeer wieder auf die Beine bringen. Dabei spielen Kultur und Kulturtourismus im Land, wo die Zitronen blühen, keine geringe Rolle. Und so fließen auch Gelder in einen nationalen “Recovery Plan per la cultura”, einen Kulturaufbauplan, den das Kulturministerium federführend ausgearbeitet hat. 4,27 Milliarden Euro plus in einem zweiten Moment weitere 1,46 Milliarden sollen Aktivitäten auf vier Feldern fördern.

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STILLE TAGE IM APRIL

Wie Mailand auf ein neues Designmuseum hofft, das ein Zeichen neuer Nachdenklichkeit setzen will, während der "Fuorisalone" nur digital stattfinden kann 

© Cluverius

Warten auf Eröffnung - Neues Designmuseum in einem ehemaligen Depot für die Mailänder Pferdebahn

Mailand - Nach der Pandemie ist vor der Pandemie – oder wird dann nichts mehr so sein, wie es vorher war? Die Stimmung in der italienischen Architektur- und Designszene schwankt zwischen neuem Denken und die Hoffnung, den Boden nicht unter den Füßen zu verlieren. Und hier richten sich alle Blicke auf Mailand, das mit seinen Möbel- und Einrichtungsbetrieben in der Stadt und in der Region, seinen Architekturbüros sowie seinen Ausbildungs- und Ausstellungseinrichtungen für eine in der Welt wohl einmaligen Verzahnung von Unternehmen, Planern/Gestaltern und Kommunikatoren steht. Doch vielen Betrieben steht wirtschaftlich das Wasser bis zum Hals, Schulen und Akademien halten sich mühsam mit Distanzunterricht am Leben und Einrichtungen wie der Salone der Mobile, der im vergangenen Jahr ganz ausgefallen war, musste 2021 vom traditionellen Apriltermin auf den Spätsommer (5. bis 10.9.) verschoben werden.

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„DIE FRAU IST KEIN MÖBELSTÜCK“

Eine Installation des Designers Gaetano Pesce ("Maestà sofferente") wird von italienischen Feministinnen als frauenfeindlich kritisiert

© Ferrara bynight/Rubbini

Die Installation "Maestà sofferente"von Gaetano Pesce vor dem Messegelände von Ferrara

Mailand/Ferrara – Die Formung ist weiblich rund, weich und hat etwas Beschützendes. Doch sie ist verletzt durch Hunderte von Feilen, die in ihr stecken. Die überdimensionale, acht Meter hohe Installation von Gaetano Pesce trägt den Namen „Maestà sofferente“ – die „leidende Majestät“, oder die „leidende Würde“. Zur Installation von Pesce gehören eine ebenso überdimensionale Kugel, die an den zentralen Körper durch eine Schnur gekettet ist, sowie Skulpturen wilder Tiere, die die „Maestà“ belagern. Vor wenigen Jahren hatte der heute 82jährige Künstler und Designer sie zum ersten auf dem Mailänder Domplatz präsentiert. Gegenwärtig prägt sie den Eingang zum Messegelände in Ferrara, wo sie nach einer Initiative von Vittorio Sgarbi, dem streitbaren Kunstkritiker und Präsidenten der Vereinigung „Ferrara Arte“, am 8. März zum Weltfrauentag aufgestellt wurde (hier ein Video).

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ITALIEN UND DIE „IDANTITÄT“

Von Ausstellungen bis zu Büchern – das Land feiert den Dichterfürsten Dante Alighieri 700 Jahre nach seinem Tod mit einem vollgestopften Programm, das aber wegen der Covid-Pandemie nur etwas mühsam anrollt –  ein Überblick (und ein deutsch-italienischer Streit)

© Claudia Rogge - courtesy Galleria Verrengia

Fotoarbeit von Claudia Rogge "EverAfter Paradies I" (165x215 cm) aus dem Jahr 2010 in der Ausstellung der Fondazione Alda Fendi in der rhonoceros gallery Rom (15.4. bis 15.7.)

Mailand – Vor 700 Jahren, in der Nacht vom 13. auf den 14. September 1321, starb der 56jährige Dante Alighieri in Ravenna vermutlich an den Folgen einer Malaria. Dutzende von Ausstellungen, Aufführungen, Lesungen, Tagungen und weiteren Veranstaltungen sowie Veröffentlichungen stehen in diesem Jahr im Zeichen des Gedenktages. Hinzu kommt der Dantedì, der jährliche Dantetag, den das Kulturministerium für den 25. März eingerichtet hat, der jetzt zum zweiten Mal gefeiert wird. „Vater der italienischen Identität“ nennt der Corriere della Sera den „sommo poeta“. Und die Zeitschrift Giornale dell’Arte widmet einem Artikel über den Veranstaltungsreigen zum 700. Todestag die Schlagzeile: „L’iDantità italiana“.

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WOHL BEKOMMS!

Spitzenköche kommentieren Gemälde der Uffizien und lassen sich von ihnen zu Kochtipps inspirieren

© courtesy Uffizi, Firenze

"Junge mit Fischkorb und Languste" von Giacomo Ceruti (1698-1767), genannt "il Pitocchetto" im Palazzo Pitti - aber ist die Languste wirklich eine Languste?

Mailand/Florenz - Das ist eine Idee, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann: unter dem hashtag „#uffizidamangiare“ stellt das Florentiner Museum neuerdings jeden Sonntag ein kurzes Video auf seine Facebookseite, in dem eine bekannte Küchenchefin oder ein bekannter Küchenchef Gemälde mit gastronomischen Motiven der Sammlung der Uffizien oder des Palazzo Pitti kommentiert und Tipps zur Zubereitung der abgebildeten Lebensmittel gibt. Direktor Eike Schmidt hofft so, „eine stärke Anbindung an die Werke des Museums zu schaffen, sie in einen aktuellen und lebendigen Kontext zu stellen.“

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UNTER DER KOPFHAUT

Neurowissenschaften: Das Projekt „Human Brains“ der Fondazione Prada, das mit einer Online-Konferenz begonnen hatte, soll im Herbst 2021 in Mailand und zur Kunst-Biennale 2022 in Venedig fortgesetzt werden

© Cluverius

Kommunikation unter vielen Dächern: Mode, Kunst und Wissenschaft - der Sitz der Fondazione Prada in Mailand

Mailand - Die erste Phase des Projekts "Human Brains" der Fondazione Prada ist durch die Analyse der Online-Konferenz "Culture and Consciousness" vom 9. bis 13. November 2020 zu Ende gegangen. In den fünf Live-Panels diskutierten zehn weltweit führende Experten der Neurowissenschaften im Dialog mit 7 Moderatoren – darunter die Hirnforscherin Katrin Amunts (Uni Düsseldorf) – vor einem Publikum von insgesamt rund 27.000 Teilnehmern. Die zweite Phase ist für den Herbst 2021 im Prada-Hauptsitz Mailand geplant: Es wird eine internationale Konferenz geben, die durch ein Ausstellungsprojekt ergänzt wird. Ziel der Konferenz ist es, einige der renommiertesten internationalen neurowissenschaftlichen Institute zu vergleichen.

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DER FALL LAMBORGHINI

Die Fotografin Letizia Battaglia im Feuer der sozialen Medien wegen Aufnahmen einer Werbekampagne für Luxusautos mit Mädchen. Auch Bürgermeister Orlando geht auf Distanz. Jetzt tritt sie als Leiterin des Zentrums für Fotografie von Palermo zurück

© Letizia Battaglia/Lamborghini

Umstritten: Letizia Battaglia für Lamborghini-Kampagne "With Italy" 2020

Mailand/PalermoLetizia Battaglia gibt die Leitung des von ihr 2017 mitbegründeten Centro Internazionale di Fotografia in Palermo auf. Hintergrund sind die Diskussionen über ihre Fotos einer Werbekampagne für Lamborghini (- hier der Bericht auf artribune.com). Der Autohersteller hatte im Rahmen des Projektes With Italy, For Italy 21 Künstler beauftragt, die Schönheiten des Landes im Zusammenhang mit verschiedenen Lamborghini Fahrzeugen abzubilden. Die Fotos von Letizia Battaglia, die Mädchen und Jugendliche aus Palermo in den Zusammenhang mit den Autos stellen, haben in den sozialen Medien teilweise üble Polemiken ausgelöst. Auf die reagierte sie jetzt mit dem Abschied vom Zentrum für Fotografie.

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DIGITAL ODER PRÄSENT?

Rückgang von Publikumsveranstaltungen bereits vor der Covid-Krise und offen für Neues mit der Pandemie – Untersuchungen des Unternehmerverbandes Federculture und der Bankgruppe Intesa Sanpaolo über das Kulturverhalten der Italiener

© Cluverius

Warten auf Präsenz -Teatro Rossini in Pesaro zur Festivalzeit im August als ein eingeschränktes Programm bei strengen Auflagen - das Orchester nahm im Parkett Platz, die Logen nur halb besetzt - noch möglich war

Mailand – Wie haben die Italiener auf das veränderte Kulturangebot der vergangenen Monate reagiert? Welche Rolle spielen die Kulturfestivals? Und wie wurde Kultur in welchen Sparten in den vergangenen Jahren genutzt? Analysen wurden jetzt in Mailand und Rom vorgestellt. Zusammenfassend kann man feststellen: In Italien sinkt (in den vergangenen zehn Jahren) die Teilnahme an Publikumsveranstaltungen, zugleich steigt die Neugier und Akzeptanz von neuen digitalen Formaten bzw. „hybriden“ (digital/präsent) Veranstaltungen.

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JUBEL IN JENA

Interdisziplinarität hat die Auswahl der Balzanpreisträger 2020 bestimmt. Zum ersten Mal werden zwei Fachbereiche unter einem gemeinsamen Oberthema – Umweltprobleme – prämiert.

© Balzan.org

Erhalten je 750.000 Schweizer Franken Preisgeld: (v.l.) Susan Trumbore, Jean-Marie Tarascon, Antonio Auguisto Cancado Trindade,  Joan Martinez Alier

Mailand – Jubel am Max Planck Institut für Biogeochemie in Jena: Die Direktorin Susan Trumbore wird in diesem Jahr mit dem Balzan Preis 2020 im Fachbereich „Dynamik das Systems Erde“ ausgezeichnet. Die amerikanische Staatsbürgerin, die außerdem als Professorin für Erdsystemwissenschaften an der University of California Irvine unterrichtet, wird u.a. – so die Begründung Jury – „für ihren außergewöhnlichen Beitrag zur Erforschung des Kohlenstoffkreislaufs und dessen Auswirkungen auf das Klima“ geehrt. Weitere Preisträger, die jetzt in Mailand bekannt gegeben wurden, sind Antonio Augusto Cançado Trindade (Brasilien) für „Menschenrechte“ sowie Jean-Marie Tarascon (Frankreich) für „Umweltprobleme: Materialwissenschaft für erneuerbare Energie“ und Joan Martinez Alier (Spanien) für „Umweltprobleme: Antworten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften“.

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AUS DER SCHUBLADE GEHOLT

In Italien werden mit Kulturfinanzierungen nach der Lockdown Krise Mittel für „Großprojekte der Kulturgüter“ wie die Loggia Isozaki in Florenz freigegeben.

Ein kühner Entwurf - die Isozaki-Loggia für die Rückseite der Uffizien

 Mailand/Rom - Klappt es jetzt? Im schönen, stolzen Florenz denkt man nun schon seit über 20 Jahren darüber nach, ob auf der Rückseite der Uffizien ein zweiter Zugang gebaut werden soll oder nicht. Arata Isozakis Entwurf (in Zusammenarbeit mit Andrea Maffei Architects) einer hohen Loggia hatte sich 1998 bei einer internationalen Ausschreibung durchgesetzt. Mit toskanischem Sandstein verkleidete Stahlträger würden dabei ein transparentes Oberlicht tragen. Gegenwart (im Entwurf) und Tradition (im Material) geben sich bei Isozaki die Hand. Im Jahr 2001 kam es zu einem ersten Vertrag zwischen dem japanischen Architekten und der Stadt bzw. dem italienischen Kulturministerium. Doch dann begannen immer mehr Stimmen sich gegen den „modernistischen Eingriff“ in das Stadtbild von Florenz zu wehren. Archäologische Ausgraben verzögerten das Projekt und schließlich erklärte die Denkmalschutzbehörde, es habe sowieso keinen Vorrang – das umstrittene Projekt blieb lange in der Schublade.

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"Aber es war schön"

Atalanta Bergamo und Pisa. Zitiert aus der Piccola Posta von Adriano Sofri (Il Foglio quotidiano, 14/8/2020)

© Il Foglio quotidiano

Die "Piccola Posta" - Rubrik von Adriano Sofri

Mailand - Gelesen und zitiert: „Romeo Anconetani (Triest 1922 – Pisa 1999) war ein legendärer Präsident des Fußballvereins il Pisa Calcio. Er machte und redete Denkwürdiges. Er ließ Salz auf den Platz vor dem Spiel streuen, wie Odysseus, der sich verrückt stellte, weil er nicht als Soldat nach Troia wollte. Er brachte il Pisa in vier Jahren von der Liga C in die Liga A. Er sagte: „Il Pisa bin ich“ mit der gleichen Natürlichkeit, mit der andere das vom französischen Staat oder von der Frau Bovary gesagt hatten. Als er starb, benannte die Stadt das halbe Stadion nach ihm – die andere Hälfte blieb beim vorangegangenen Namensgeber, bei Giuseppe Garibaldi.

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LITERATUR UND LANDSCHAFT

Gesundheit, Umwelt, Ökonomie: Mit dem Tod von Giorgio Todde ist eine kritische Stimme Sardiniens verstummt

© Italia Nostra

Giorgio Todde (Cagliari, 17. September 1951 - Cagliari, 29. Juli 2020)

Milano/Cagliari - Giorgio Todde ist tot. Der Augenarzt, Schriftsteller und engagierte Ambientalist starb am 29. Juli 2020 im Alter von 68 Jahren in Cagliari an einem Krebsleiden. Mit seinen Kriminalromanen um den Arzt und Einbalsamierer Efisio Marini  vom Ende des 19. Jahrhunderts gelang es ihm, dem Sardinien von heute ein historisch-humanes Fundament zu geben. In vielen Sprachen übersetzt - auf Deutsch im Piper Verlag etwa "Die toten Fischer von Cagliari" (2011) - spiegelten seine Romane (Krimis und anderes) den internationalen Erfolg der "Nouvelle vague" der sardischen Literatur wider. Zusammen mit Giulio Angioni und Marcello Fois gründete er das lokal verwurzelte aber global orientierte Literaturfestival von Gavoi. Zuletzt war der Roman "Il mantello del fuggitivo" (Il Maestrale. Nuoro 2019) erschienen.

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DER MACHER

Massimo Osanna hatte Pompeji reformiert, jetzt soll er im italienischen Kulturministeriums die staatlichen Museen in Schwung bringen

© Artribune

Von Pompeji  nach Rom - Massimo Osanna (57), Archäologe und neuer Generaldirektor im Kulturministerium

Mailand/Rom - „Artpride“ titelte das Giornale dell’Arte, die wichtigste italienische Kunstzeitung, in seiner jüngsten Ausgabe eine Untersuchung über die Strategien der Museen nach dem Lockdown in diesem Frühjahr und einer vorsichtigen Öffnung der Einrichtungen jetzt im Sommer. Überall spürt man eine gleichsam trotzige Aufbruchsstimmung. Die Verantwortlichen suchen nach Innovationen, formulieren Ideen, setzen erste Schritte um. In diesem spannenden Augenblick gibt auch das Kulturministerium ein Signal. Neuer Generaldirektor der Abteilung für staatliche Museen wird der Archäologe Massimo Osanna. Er ersetzt ab dem 1. September den Juristen Antonio Lampis, der auf eine weitere Amtszeit verzichtet hat.

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DESTA’ UND DAS MADAMATO

Eine Farbanschlag auf das Denkmal für Indro Montanelli in einem Mailänder Stadtpark erinnert Italien an seine koloniale Vergangenheit

© Cluverius

Als Rassist und Vergewaltiger angeklagt - Farbanschlag auf das Denkmal für Indro Montanelli in den Giardini Pubblici am Morgen danach

Mailand – Der Kampf um Statuen im Zusammenhang mit antirassistischen Protesten hat auch Italien erreicht. In Mailand wurde am Sonnabend (13. Juni) Abend das Denkmal für Indro Montanelli (1909-2001) in den Giardini Pubblici mit roter Farbe übergossen. Auf dem Sockel wurde der angesehene Journalist als „razzista“ und „stupratore“ angeklagt. Zur Tat bekannte sich das linke studentische Aktionsnetz „Rete Studenti e Lu.Me (Laboratorio universitario MEtropolitano), das auch ein Video des Einsatzes ins Netz stellte. Bereits vor einigen Tagen hatte die Bewegung der „Sentinelli di Milano“, die sich als „laici e antifascisti“ bezeichnen, in einem Brief Mailands Bürgermeister aufgefordert, das Denkmal für den Journalisten zu entfernen, weil Montanelli während des Abessinienkrieges 1936 „ein zwölfjähriges, eritreisches Mädchen gekauft“ und geheiratet habe, um ihm „als Sexsklavin zu dienen“. Im vergangenen Jahr hatte eine feministische Gruppe mit ähnlicher Begründung das Denkmal am 8. März mit rosa Farbe bespritzt.

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ROSSINI TROTZT CORONA

Das traditionelle Opernfestival von Pesaro kann im August stattfinden – allerdings nur in eingeschränkter Form

© ROF

In diesem Jahr ein zentraler Veranstaltungsort des ROF - die Piazza del Popolo von Pesaro

Pesaro/Milano – Das Rossini Opera Festival (ROF) kann auch in diesem Jahr stattfinden. Das ist die gute Nachricht. Die etwas weniger gute: Wegen der Pandemie-Beschränkungen wird nur eine Neuproduktion (La cambiale di matrimonio) zur Aufführung kommen. Die geplanten Inszenierungen von Moise et Pharaon sowie Elisabetta Regina d’Inghilterra werden auf kommende Jahre verschoben. Ausfallen wird auch die Aufführung des Stabat Mater. Weitere Programmpunkte sollen auf der zentralen Piazza del Popolo bei Freilichtaufführungen stattfinden.

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