Archiv für den Tag: Juni 14, 2025


Paolo Rumiz unternimmt eine Reise durch das unterirdische Italien und erzählt in seinem Buch „Eine Stimme aus der Tiefe“ (Folio Verlag) ein Land, das weder geologisch noch gesellschaftlich zur Ruhe kommt Mailand – „In Italien sind das Schöne und das Schreckliche – wie das Seismische und das Fruchtbare – kein Widerspruch, sondern eine geheimnisvolle, in den Eingeweiden der Erde verborgene Einheit.“ Von dieser These ausgehend macht sich der Schriftsteller und Journalist Paolo Rumiz  auf zu einer Reise durch sein Heimatland vom Süden in den Norden, von Sizilien bis Friaul. In seinem Buch „Eine Stimme aus der Tiefe“ geht es an geologischen Verwerfungslinien zwischen der eurasischen und der afrikanischen Kontinentalplatte entlang. Ein Spannungsraum, in dem sich der Apennin aufgefaltet hatte, der in der Länge durch Italien verläuft. Dort, wo heute noch „Vulkane explosive Magmakammern speisen und in Höhlen menschlich anmutende Rufe ausgestorbener Lebewesen ertönen.“

ÄRGER UND VERZAUBERUNG