Die Mailänder Scala, eine neue Spielzeit, eine Museumseinrichtung und eine Buchveröffentlichung über ihre Geschichte parallel zur Stadthistorie im Vorfeld der Feiern zur Gründung der Oper vor 250 Jahren Mailand – Das Teatro alla Scala, das Flaggschiff der italienischen Opernhäuser, hat mit einem Blick nach vorne die Spielzeit 2025/2026 vorgestellt, die am 7. Dezember mit “Lady Macbeth von Mzensk” von Dmitri Schostakowitsch mit Riccardo Chailly am Pult eröffnet wird. Zugleich lässt das Theater seine Vergangenheit aufleben: Im Mailänder Museo della Scienza e della Tecnologia erlebt ein Modul der alten hydraulischen Hebebühne, die von 1938 bis zum Umbau 2002 ihre Dienste tat, in einer festen Einrichtung seine Auferstehung. Zugleich untersucht eine prächtig ausgestattete Veröffentlichung („La Scala. Architettura e città“) die Beziehung der Bühne zur Stadt. Ein großes Ereignis wirft so seine Schatten voraus: In drei Jahren kann die Scala, die 1778 in dem nach Plänen von Giuseppe Piermarini errichteten Bühnenhaus eröffnet wurde, ihr 250-jähriges Bestehen feiern.
