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Die Anglistin Aleida Assmann und ihr Ehemann, der Ägyptologe Jan Assmann, haben zusammen das Konzept des „kulturellen Gedächtnisses“ entwickelt. Dafür wurden sie jetzt mit dem Balzan Preis 2017 ausgezeichnet. Ein Gespräch mit Ihnen über die langen Wellen der Erinnerungskulturen vom alten Ägypten bis zur aktuellen Gegenwart. Mailand/Bern  – Aleida Assmann und Jan Assmann sind ein außergewöhnliches Ehepaar. Als Wissenschaftler pflegen sie extrem entgegen gesetzte Fachrichtungen. Sie, geboren 1947, hat sich als Anglistin und Literaturwissenschaftlerin einen Namen gemacht und mit Gegenwartsfragen beschäftigt. Er, geboren 1938, ist einer der bekanntesten deutschen Ägyptologen und Religionswissenschaftler. In Bern wurde ihnen jetzt der Balzan Preis überreicht. In einem Gespräch, das den breiten Bildungs- und Interessenshorizont der beiden Wissenschaftler nur andeutungsweise sichtbar werden lässt, geht es um Moses und Thomas Mann, um afrikanische Greise, die Rolle der Medien oder die Folgen der anhaltenden Migrationsbewegungen für die Erinnerungskultur in unseren Städten

AM BRUNNEN DER VERGANGENHEIT


Das Mosaik in Kunst und Design der Gegenwart. Ein Gespräch mit Maurizio Tarantino, dem Leiter des Museo d’Arte von Ravenna, über eine Ausstellung mit Mosaik-Skulpturen und die 5. Biennale „Ravenna Mosaico“ Ravenna – Die frühere Kaiserstadt Ravenna an der Adria ist berühmt für baulichen Zeugnisse aus der Spätantike und dem Frühchristentum mit ihren prächtigen Mosaikwerken. Bis heute hat sich die alte Kulturtechnik im lokalen Kunsthandwerk erhalten. Seit einigen Jahren findet mit „Ravenna Mosaico“ in der Stadt eine Biennale zum Mosaik der Gegenwart statt (in diesem Jahr bis zum 26. November). Diesmal geht der Blick auch über das Handwerk hinaus in die bildende Kunst, die von den 1930er Jahren an die Mosaiktechnik wieder entdeckte. Im Museo d’Arte (MAR) von Ravenna ist noch bis zum 7.Januar unter dem Titel „Montezuma, Fontana, Mirko“ eine Ausstellung über das Mosaik in der Skulptur der Gegenwart zu sehen. Dazu im Gespräch Maurizio Tarantino (*), der seit kurzem das MAR leitet.

VOM STEINCHEN BIS ZUR SCHNECKE



Ein Hilferuf aus Berlin: Rudolf Großkopff über freie Fußgänger und den Verkehr als Geisel des ökologischen Fortschritts Berlin – Neulich war es wieder so weit. Wer sich mit dem Auto bewegen musste oder wollte, der war auf komplizierte Umwege angewiesen. Wenn er nicht gleich zu Hause blieb. Kurz vor dem Ende der Freiluft-Saison waren noch einmal tausende von Läufern unterwegs. Hundertausende standen am Straßenrand, Dutzende wichtiger Straßenzüge waren gesperrt. Marathon.

DIE STADT ALS HINDERNIS


Giuseppe Mazza (nato a Palermo nel 1967) ha scritto per Cuore, Comix e Smemoranda. È stato direttore creativo in Saatchi & Saatchi. Ha vinto premi nazionali e internazionali. Ha fondato Tita, la sua agenzia. E Bill, un trimestrale che ragiona sulla pubblicità. Collabora con il Venerdì di Repubblica. http://www.billmagazine.com/ http://www.titamilano.com/ Giuseppe Mazza (geboren in Palermo 1967) ist Gründer und Leiter der Werbeagentur Tita (Mailand) und Herausgeber der Halbjahreszeitschrift Bill, die sich der Tradition des großen amerikanischen PR-Vordenkers und Art Directors Bill Bernbach (1911-1982) verpflichtet fühlt.



Der Publizist Carl Wilhelm Macke lebt in München und in Ferrara. Er koordiniert die Arbeit des Vereins „Journalisten helfen Journalisten“ zur Unterstützung von in Not geratenen Medienvertretern und ihren Familien aus Kriegs- und Krisengebieten und aus Staaten, in denen die journalistische Freiheit bedroht ist.