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Benutzte Quellen: Gustav Wustermann, Ein Enkel Johann Sebastians Bach. In: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung Nr. 8/1907 Friedrich Noack, Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. Berlin/Leipzig 1927 Wolfgang Stechow, Johann Sebastian Bach the Younger. In: Essays in Honor of Erwin Panofsky. New York 1961 Der Zeichner Joh. Seb. Bach und sein Umkreis. Katalog zu einer Ausstellung des Kurpfälzischen Museums Heidelberg zur V. Heidelberger Bachwoche 1980 Maria Hübner, Johann Sebastian Bach d.J. Ein biographischer Essay. In: Anke Fröhlich, Zwischen Empfindsamkeit und Klassizismus. Der Zeichner und Landschaftsmaler Johann Sebastian Bach d.J. (1748 – 1778). Oeuvre-Katalog. Leipzig, 2007 Glossar der Namen: Albani, Alessandro (Urbino 1692 – Rom 1779) Einflussreicher Kardinal, Kunstsammler und Mäzen. Bach, Johann Sebastian (Eisenach 1685 – Leipzig 1750) „Der“ Bach. Bach, Philipp Emanuel Bach (Weimar 1714 – Hamburg 1788) Der sogen. „Hamburger Bach“ war der berühmteste der Bach-Söhne. Braschi, Giovanni Angelico (Pius VI.) (Cesena 1717 – Valence 1799) Papst seit 1775. Umstritten wegen Nepotismus und seines verschwenderischen Umgangs mit Finanzen. Wollte sich im Glanz seiner Vorgänger aus der Renaissance spiegeln. Starb in napoleonischer Gefangenschaft. Daßdorf, Karl Wilhelm (Stauchitz 1750 – Dresden 1812) Bibliothekar und Publizist. Füger, Friedrich Heinrich (Heilbronn 1751 – Wien 1818) Maler. 1776 Stipendium durch […]

Bach in Rom – Quellen und Glossar


Cagliari: Arbeiten von Rosanna Rossi in der Galleria d’Arte Moderna    Cagliari (bis 30. Oktober) – In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre schlossen sich in Cagliari Künstler in verschiedenen Gruppen zusammen. Sie wollten sich von der traditionellen Kunst Sardiniens oder Formen der klassischen Moderne auf der Insel lösen. Dazu gehörte Rosanna Rossi, die Mitbegründerin der  Gruppe Studio 58. Der 1937 geborenen Künstlerin widmen jetzt die Galleria Comunale d’Arte und das neu eingerichtete Ausstellungszentrum C.Arte.C eine Retrospektive. Zu sehen sind Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensperioden, die von expressionistischen Anfängen bis zu jüngsten, geometrisch aufgebauten Bildern in Pastellfarben reichen.

WIE GEWEBT



Vor 40 Jahren – das Dioxin-Unglück von Seveso Seveso – Bei einem Unglück in einer Chemiefabrik in Norditalien wurde vor vierzig Jahren das hochgiftige Dioxin frei gesetzt. Betroffen waren Bewohner vor allem der Ortschaft Seveso und Nachbargemeinden unweit von Mailand. Ein chaotisches Krisenmanagement während der ersten Tage nach dem Unglück, als Unternehmen und Behörden die Folgen herunter spielten, verzögerte Hilfe. Schließlich mussten Hunderte von Menschen evakuiert werden. Chlorakne entstellte die Gesichter von Kindern und bis heute bleibt die Angst vor gesundheitlichen Spätfolgen. Der Vorfall, der weltweites Aufsehen erregte, führte zu einer EU-Bestimmung, die unter dem Namen „Seveso-Richtlinie“ zur Beherrschung von Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen dienen soll.

EINE GIFTIGE WEISSLICHE WOLKE


Bozen, Anfang Februar 2016 – Blau leuchtet der Himmel über dem Waltherplatz. Auf den Talferwiesen vor dem Museion sonnen sich die Menschen. Im müden Flussbett rinnt das Wasser gemächlich zu Tal. Ist das ein Winter? Graugrün zeigen sich die Gipfel rund um die Südtiroler Landeshauptstadt. Kein Schnee nirgends, dafür muss man schon höher hinauf. Manch einer macht sich Sorgen. Auch um Schengen. Eine Grenzschließung am Brenner wäre „indirekt auch eine Ohrfeige für die Südtiroler Autonomie“, schreibt das Wochenmagazin „ff“.

In Bozen



In Erinnerung an Hans Belting (1935 -2023), Balzanpreisträger 2015, ein Gespräch über die Rolle von Kunstgeschichte, die Bilderwelt und den Wissenschaftsbetrieb Bern/Mailand (2015) – Der deutsche Kunst- und Medienwissenschaftler Hans Belting ist einer von vier Preisträgern, die in diesem Jahr mit dem Premio Balzan ausgezeichnet wurden. Der äußerst umtriebige emeritierte Professor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe hat mit vielen Veröffentlichungen die internationale Debatte über Fragen der Kunst- und Medientheorie angestoßen und bereichert – aber auch für Widerspruch gesorgt. Dazu gehören Arbeiten wie „Das Ende der Kunstgeschichte“(1983/1995), die Fortschreibung unter dem Titel „Art History after Modernism“ (2003), „Bild und Kult. Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst“ (1990/2011), der Essayband „Bild-Anthropologie“ (2001/2004) oder zuletzt „Faces. Eine Geschichte des Gesichts“ (2013). Am Rande der Preisübergabe in Bern gab es Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem 80jährigen Wissenschaftler.

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