Giuseppe Mazza


RENZI : TARGET O AUDIENCE?

Giuseppe Mazza:

C'è stata una scissione drammatica nella sinistra italiana. Ma è accaduta qualche decennio fa, riguarda i mass media. Per capirla, chiediamoci cosa intendano oggi Renzi e Bersani per "comunicazione", parola malata quant'altre mai. 

Matteo Renzi - visita alla fabbrica della Coca Cola di Marcianise

1 Opzione Renzi

Milano - Tralasciamo le recenti svolte social da egli impresse alla comunicazione Pd - di nuovo hanno poco - e partiamo da lontano. Quasi dall'inizio. Giovane leva di partito, nel 1999 Renzi firma Ma le Giubbe Rosse non uccisero Aldo Moro - La politica spiegata a mio fratello, un'opera divulgativa scritta in forma di dialogo con Lapo Pistelli - a suo tempo esponente della Margherita, poi viceministro PD. Nel risvolto leggiamo che Renzi, 24enne, laureando in legge e scout, all'epoca "lavora in un'agenzia di marketing", quella del padre. Un'occupazione indicata non a caso, poiché uno dei temi principali del libro è il rapporto tra i media moderni e la sinistra.

weiter zum Artikel

BERGOGLIO UND DIE WERBUNG

Giuseppe Mazza:

Über die Rolle der PR und den Umgang des Papstes mit den Medien

Unter den Neuigkeiten, mit denen Bergoglio laufend aufhorchen lässt, ist eine fast untergegangen, obgleich er sie bereits während seines ersten Angelus-Gebets am 17. März 2013 angesprochen hatte. Der Papst erzählte da der Menge der Gläubigen, dass er das Buch eines "guten Theologen", nämlich von Kardinal Walter Kasper, gelesen habe. Doch fügte er sofort lächelnd hinzu: "aber glaubt bitte nicht, dass ich für die Bücher meiner Kardinäle Werbung mache!" Die Leute, amüsiert, klatschten.

Der Papst hat also von Anfang an diesen so profanen Begriff in seinen Wortschatz aufgenommen. Und ihn öffentlich von jenem Fenster aus benutzt. Unser Erinnerung nach eine absolute Premiere, vor allem zum Auftakt eines Pontifikats.

Papst Franziskus

Werbung oder Anti-Werbung? Der Papst preist Rosenkränze wie ein Schmerzmittel an

Das ist jedoch ein Thema für ihn, wie man am 7. Juli versteht. Bergolio wendet sich an die Seminaristen in Sankt Peter und beschreibt sie als: "ausgewählt und gesendet von Gott und nicht über Werbekampagnen oder Aufrufe zum Dienen oder zur Selbstlosigkeit." Die beiden Nennungen hängen zusammen: Werbung ist das, was wir nicht machen, ein Feld, auf dem wir nicht unterwegs sind.

weiter zum Artikel