Frauen


A margine del Giorno della memoria: I governi democratici hanno compiuto durante e dopo la guerra e commettono tutt’oggi atti che violano i diritti umani, compiendo fra l’altro omissioni di soccorso in grande scala. Un intervento di Antonella Romeo Torino – Come ogni anno si sono concluse le commemorazioni per il Giorno della Memoria, il 27 gennaio, anniversario della “liberazione” del campo di Auschwitz. In realtà quando le truppe dell’Armata Rossa arrivarono ad Auschwitz nel campo di sterminio non c’era più l’ombra di un nazista. Le SS del campo avevano costretto i sopravvissuti a una marcia della morte e fino all’ultimo li tormentarono, privandoli dell’ultima speranza di vita. Nel campo erano rimasti solo i più deboli e i malati. «Per molti sopravvissuti la Liberazione significò semplicemente poter morire da liberi», scrisse Elie Wiesel nella sua autobiografia Tutti i fiumi scorrono verso il mare.

ALLORA COME OGGI


Elli Carrano: Quando il Made in Italy diventa cultura. Il libro “Moda Made in Italy” sul linguaggio della moda e del costume italiano. Un contributo all’inserimento della moda nell’ambito scientifico Firenze/Milano – “La moda è la spuma dell’onda”, così risponde la scrittrice Dacia Maraini alla domanda riguardo al significato della moda nel mondo accademico, in seno all’intervista che troviamo in postfazione al libro Moda Made in Italy. Il linguaggio della moda e del costume italiano a cura di Dagmar Reichardt e Carmela D’Angelo. Il volume, pubblicato da Franco Cesati Editore, raccoglie una selezione paritaria delle relazioni presentate nella sessione Il linguaggio della moda e del costume italiano del XXI Congresso A.I.P.I. (Associazione Internazionale dei Professori di Italiano, 27-30 agosto 2014) „Est-Ovest / Nord-Sud. Frontiere, passaggi, incontri culturali“. E si propone di offrire un contributo all’inserimento della moda nell’ambito scientifico, in cui riconosce un “vuoto” in tal senso.

FRIVOLA E LUDICA



Der Mailänder Palazzo Reale zeigt Blätter einer gemalten Lebenserzählung von Charlotte Salomon, die 1943 in Auschwitz ermordet wurde. Ein Gesamtkunstwerk, das erst langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit dringt. Mailand (Palazzo Reale bis 25. Juni) – Vor genau 100 Jahren wurde am 16. April 1917 Charlotte Salomon in Berlin geboren. Als Jüdin suchte die junge Künstlerin während des Krieges Unterschlupf bei den Großeltern in Südfrankreich. In einem kleinen Ort bei Nizza entstanden aus einer seelischen Krise heraus während nur 18 Monaten zwischen 1940 und 1942 hunderte Gouachen im A4-Format, mit denen sie ihre Geschichte und die ihrer Familie erzählt. „Leben? Oder Theater?“ lautet der Titel. Charlotte Salomon wurde im September 1943 in Nizza verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo man sie vermutlich gleich nach ihrer Ankunft ermordet hat. Kurz vor ihrer Verhaftung hatte sie noch geheiratet und war bei ihrem Tod im fünften Monat schwanger. Wie durch ein Wunder überstand der Koffer mit den Bildern die Kriegswirren. „Leben? Oder Theater?“ wird heute im Joods Historisch Museum von Amsterdam aufbewahrt. Eine breite Auswahl von 270 Arbeiten ist jetzt zusammen mit Fotografien in Mailand im Palazzo Reale zu sehen.

DAS MÄDCHEN UND DER TOD


Dacia Maraini und die Kölner Ereignisse Mailand – Im Corriere della Sera vom 10. Januar hat Dacia Maraini, die große alte Dame der italienischen Literatur, einen nachdenklichen Beitrag zu den Ereignissen der Sylvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten veröffentlicht. Ihre wichtigsten Überlegungen sind:

Die bedrohte Freiheit



Große Ausstellung: Die Darstellung der Mutterschaft im 20. Jahrhundert (bis 15. November 2015) Mailand. Die Expo 2015, die Weltausstellung, die zurzeit in Mailand Millionen von Besuchern anzieht, steht unter dem Thema „Den Planeten ernähren – Energie fürs Leben.“ Dieses Motto strahlt auch auf viele Veranstaltungen aus, die das kulturelle Leben in der lombardischen Metropole in diesem Jahr prägen. Zu den Höhepunkten gehört sicher die Ausstellung „La Grande Madre – Die Große Mutter“. Gezeigt werden an die 600 Exponate von rund 140 Künstlerinnen und Künstlern, die sich von den frühen Avantgarden des 20. Jahrhundert über Dadaismus und Surrealismus und den Nachkriegsjahrzehnten bis heute mit dem Thema der Mutterschaft und der Rolle der Frau als Ernährerin in Familie und Gesellschaft auseinander gesetzt haben. Die Ausstellung, die von der Trussardi-Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Mailand konzipiert und produziert wurde, ist bis zum 15. November im Palazzo Reale zu sehen.

LA GRANDE MADRE